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Drogen und Covid-19

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Die europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht schrieb unter anderem: „Drogenkonsumierende sind den gleichen Risiken ausgesetzt wie die Allgemeinbevölkerung und müssen daher die entsprechenden Empfehlungen beachten, um ihr Ansteckungsrisiko zu verringern. Sie können jedoch auch zusätzlichen Risiken ausgesetzt sein, die bestimmte Beurteilungs- und Schadensminderungsstrategien erfordern. Diese stehen im Zusammenhang mit bestimmten Verhaltensweisen oder Rahmenbedingungen des Drogenkonsums. Die Risiken erhöhen sich aufgrund der häufigen, oft gleichzeitig auftretenden physischen und psychischen Erkrankungen, an denen manche Drogenkonsumierende leiden.

Auch in der Schweiz laufen die meisten Einrichtungen für Drogen- und Suchthilfe in vermindertem Umfang, d.h. viele Treffpunkte können nicht aufgesucht werden. – Für Süchtige wird die Pandemie mehr und mehr zur Existenzfrage. Ein großer Teil der Abhängigen gehört aufgrund von Begleiterkrankungen ohnehin zur Covid-19-Risikogruppe. Und weil nur wenige Menschen auf den Straßen sind, fallen Möglichkeiten zum Gelderwerb weg, wie etwa Betteln und Dealen.

Besonders hart trifft es die Drogenkonsumenten, die es in jüngeren Jahren nicht geschafft haben von den Drogen los zu kommen.

Sie leiden häufig an unbehandelten Hepatitis-Erkrankungen, die nach etwa 20 Jahren zu schweren Komplikationen führen können. Hinzu kommen Bluthochdruck, Herzbeschwerden (ausgelöst durch ungünstige Neben- und Wechselwirkungen verschiedener Medikamente), Stoffwechselkrankheiten aufgrund von Leberinsuffizienz, Diabetes, Abszesse, Osteoporose, der Abbau von Muskeln und Sturzverletzungen aufgrund des Drogenrauschs oder von ungünstigen Co-Medikationen. Auch die Konsequenzen jahrzehntelanger gesundheitsschädigender Lebensgewohnheiten wie Rauchen, exzessiver Alkoholkonsum, schlechte Ernährung und Bewegungsmangel beschleunigen den Alterungsprozess bei Drogenabhängigen drastisch. Ebenso prekär ist ihr mentaler Zustand: Frühzeitige Demenz und Depressionen sind nur zwei der vielen psychischen Krankheiten.

Drogenabhängige brauchen dringend Hilfe. Ich meine nicht die Hilfe, die von staatlichen und psychiatrischen Einrichtungen angeboten werden. Diese beschränken sich darauf, dass den Süchtigen einfach andere Drogen (Medikamente) verabreicht werden, von denen die Drogenabhängigen nicht minder süchtig werden.

Das Ziel jeder Suchttherapie sollte eine totale Abstinenz von Suchtmitteln sein.

Wir bei Narconon glauben nicht, dass ein Drogenabhängiger sein Leben lang abhängig sein muss. Wir glauben nicht, dass Abhängigkeit eine unheilbare Krankheit ist. Wir glauben, dass jede Person sich verbessern kann.

Wir glauben, dass eine Person, die in der sich verjüngenden Abwärtsspirale des Drogenmissbrauchs gefangen ist, ihr Leben zurückgewinnen und frei von Drogen leben kann. Wir erreichen das.

Das ist der Unterschied des Programms von Narconon zu anderen Angeboten im Bereich der Suchtbehandlung.